Besenreiser

Begriff und Entstehung

Der Begriff Besenreiser bezeichnet kleine rote oder bläuliche Äderchen an den Beinen. Diese Äderchen erinnern etwas an die Form kleiner Äste, die früher an Besen gebunden wurden, daher der Name.  

Besenreiser entstehen, wenn sich Venen an der Hautoberfläche erweitern oder bersten. Dies geschieht infolge einer Störung der Bein- und Beckenvenen, die die Aufgabe haben das Blut zurück zum Herz zu schaffen, dabei verhindern die Venenklappen ein Zurückfließen des Blutes nach unten.

Besenreiser können ein Zeichen für eine Bindegewebsschwäche oder erste Vorboten einer Venenschwäche sein, die zu Krampfadern führen kann. Bei einer solchen Venenschwäche, lassen die Venenklappen Blut zurück zu den Füßen fließen und es findet eine Venenerweiterung statt.

Besenreiser Behandlung mit Laser

Bevor die Behandlung mit Laser beginnen kann, werden die Strömungsverhältnisse des Blutes sowie die Venenklappen untersucht. Dann wird in Abhängigkeit der Beschaffenheit der Besenreiser die richtige Lasertherapie gewählt. Denn Besenreiser sind verschieden lang und dick, was die Wahl des geeigneten Lasers beeinflusst. Manche Laser sind beispielsweise gerade sehr gut für tiefliegende Besenreiser geeignet während andere sich besser für oberflächliche Besenreiser eignen u.s.w. Dr. Caspari wird Sie in seiner Praxisklinik in München gerne zu diesem Thema und Verfahren beraten:

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Was Sie tun können

Mit der Einhaltung folgender Maßnahmen können Sie selbst die Besenreiser Behandlung unterstützen:

  • Gesunde Ernährung: Abgesehen von Alkohol, Nikotin und Kaffee stärken Zucker und Fett die Bindegewebsschwäche, die Besenreiser mitverursachen kann. Ein mehr an gesünderen Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Fisch sowie frisches Obst und Gemüse können sich positiv auswirken. Achten Sie ebenfalls darauf genügend Wasser zu trinken (1,5-2 Liter) und auf Softdrinks und andere gesüßte Getränke weitgehend zu verzichten. 
  • Bewegung: Viel Sitzen und Stehen ist schlecht für das Bindegewebe. Stattdessen tun ihm regelmäßiges zügiges Gehen und verschiedenste Übungen sehr gut. Führen Sie beispielsweise am besten abends ein Training für die Wadenmuskulatur durch. 
  • Wechselduschen: Ein Abwechseln von warmem und kaltem Wasser an den betroffenen Stellen fördert die Durchblutung. Führen Sie einen solchen Wechsel ca. 4-5-mal durch. Ebenso ist Kaltwassertreten im Kneipp-Becken förderlich. 
  • Vermeiden von Hitze: Hitze erweitert Ihre Venen. Vermeiden Sie deswegen heiße Bäder, Sonnenbäder und Saunabesuche. Doch auch Massagen können Besenreiser fördern. 
  • Vermeiden zu enger Kleidung: Zu enge Kleidung, wie beispielsweise modische Skinny Jeans kann zu Einschnürungen führen, die den venösen Blutfluss einschränkt. 
  • Sitzen am Schreibtisch: Achten Sie darauf, dass die Unterseite Ihrer Oberschenkel nicht durch die Stuhlkante der Sitzfläche eingedrückt wird. Stellen Sie die Höhe Ihrer Sitzfläche so ein, dass sich Ihre Knie im rechten Winkel befinden, wenn Sie die Füße auf den Boden vor sich abstellen. Vermeiden Sie auch ein Übereinanderschlagen der Beine.